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Geschichte

Das Liechtensteinische Rote Kreuz wurde am 30. April 1945 gegründet. Die Initiative ging von Fürstin Gina von Liechtenstein aus.

Gründung und erste Massnahmen

Der Auslöser für die Gründung war das massive Flüchtlingselend an der Grenze in Schaanwald in den letzten Kriegstagen. Am 1. Mai 1945 registrierte man über 1’100 Flüchtlinge an einem einzigen Tag. Insgesamt kamen in jenen Tagen über 7’000 Menschen nach Liechtenstein – mehr als die Hälfte der damaligen Bevölkerung von etwa 12’000 Einwohnern.

Nach der Soforthilfe an der Grenze konzentrierte sich die Organisation weiterhin auf die Unterstützung kriegsgeschädigter Menschen.

Ausbau der Dienste

1946 wurde eine Säuglingsfürsorge ins Leben gerufen, die heute unter dem Namen Mütter- und Väterberatung bekannt ist. Die Organisation entwickelte sich zu einer angesehenen Hilfsorganisation im In- und Ausland.

Präsidentinnen

1945–1985: Fürstin Gina leitete das LRK 40 Jahre lang und erhielt die höchste Auszeichnung der internationalen Rotkreuz-Gemeinschaft.

1985–2015: Fürstin Marie übernahm das Präsidium für 30 Jahre und unterstützte besonders Kriegsopfer.

Ab 12. Mai 2015: Erbprinzessin Sophie führt die Organisation.

Jubiläum

Am 30. April 2020 feierte das Liechtensteinische Rote Kreuz sein 75-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung steht das LRK im Dienst der Menschlichkeit und unterstützt Menschen in Not – sowohl in Liechtenstein als auch international.